Der Indikator "Sepsis bei elektiv operierten Patienten" erfasst Patienten/innen, die nach einer geplanten (elektiven) Operation eine Sepsis (Blutvergiftung) entwickelt haben. Qualitätsziel ist es, die Rate an solchen Verläufen möglichst gering zu halten, denn eine Sepsis ist ein lebensbedrohendes Krankheitsbild. Gerade im Zusammenhang mit der Diskussion über "Krankenhausinfektionen" (nosokomiale Infektionen) ist der Indikator ein wichtiger Parameter, um mögliche Probleme frühzeitig aufzudecken. Dabei ist aber immer zu überprüfen, ob die betroffenen Patienten nicht für die Entwicklung einer Sepsis "vorbelastet" waren, womit dann natürlich die Vergleichbarkeit nicht gegeben wäre. Bei einer erhöhten Rate ist es entscheidend, systematische und damit viele Patienten betreffende Probleme, als solche zu identifizieren.
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