Tiefe Beinvenenthrombose bei operierten Patienten


Die tiefe Beinvenenthrombose (partielle oder vollständige Verlegung der tiefen Venen durch Gerinnsel) ist eine durch unterschiedliche Faktoren bedingte Erkrankung. Das Risiko für das Auftreten einer Thrombose wird z. B. beeinflusst durch Alter, Vorerkrankungen, bestehende Venenthrombosen, genetische Faktoren oder auch längere Immobilität wie beispielsweise nach einer Operation. Diesen letztgenannten Faktor betrachtet der Qualitätsindikator "Tiefe Beinvenenthrombose bei operierten Patienten".

 

Qualitätsziel ist es, die Rate für das Auftreten von postoperativen tiefen Beinvenenthrombosen möglichst gering zu halten.

 

Durch das Auftreten einer tiefen Beinvenenthrombose erhöht sich das Risiko für eine Lungenembolie und die Entwicklung einer chronischen Veneninsuffizienz. Entsprechende präventive Maßnahmen, z.B. frühe Mobilisation, Gabe von Antikoagulantien (Blutverdünnung) oder Anlegen von Kompressionsstrümpfen reduzieren das Risiko für eine tiefe Beinvenenthrombose und damit auch für eine Lungenembolie oder langfristige Schädigung des Venensystems.

 

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