Klinikum St. Georg auf dem Weg zum medizinisch-sozialem Zentrum

 

Die St. Georg Unternehmensgruppe besteht seit der Umstrukturierung im Jahre 2006 aus dem Klinikum St. Georg gGmbH, fünf Tochtergesellschaften (einschließlich Fachkrankenhaus Hubertusburg) und dem Städtischen Eigenbetrieb Klinikum „St. Georg“ Leipzig. Während der Städtische Eigenbetrieb Aufgaben für die Stadt Leipzig übernimmt, gehört das Klinikum St. Georg gGmbH nach dem Landeskrankenhausplan zu den Krankenhäusern der Schwerpunktversorgung. Zudem fungiert die gGmbH als Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Leipzig.

 

Im Jahre 1212 gemeinsam mit dem Thomaskloster entstanden, verdankt es seinen Namen dem „Heiligen Georg“, dem Schutzpatron der damaligen Hospitalkapelle. Die Stadt Leipzig übernahm 1439 das Spital und verankerte - für die damalige Zeit ungewöhnlich - soziale Aspekte wie die Versorgung besonders armer Kranker und die Unterbringung für ausgesetzte Kinder in der Ratsurkunde.

Zentralbau Klinikum Leipzig

1908 fasste der Stadtrat den Entschluss, ein den Bedürfnissen der Großstadt angemessenes Areal im Außenbezirk der Stadt zu bebauen. So öffnete das neu erbaute „St. Georg“ Krankenhaus 1913 im Norden der Stadt seine Pforten. Zu dem damaligen Gebäudekomplex zählten sieben Bettenhäuser mit rund 980 Betten, eine Klinik für Innere Medizin und Chirurgie sowie ein pathologisches Institut und eine Krankenhausapotheke. Nach zahlreichen Erweiterungsbauten in den folgenden Jahrzehnten entstand im Jahr 2002 ein moderner Zentralbau als bedeutendstes Bauvorhaben seit der Errichtung des Klinikums am Standort Eutritzsch.

 

Mit mehr als 1.700 Betten, 20.000 operativen Eingriffen und rund 43.000 Patienten jährlich ist das Klinikum St. Georg zu einer leistungsfähigen, nach modernsten wissenschaftlichen Methoden arbeitenden Einrichtung geworden, die eine große Wertschätzung bei Patienten und in der Öffentlichkeit erfährt.


Die Leistungen werden in mehr als 20 Kliniken mit jeweiligen Fachbereichen, Instituten, Notaufnahmen und Tageskliniken erbracht. Weiterhin gehören zum Unternehmen eine Vielzahl von Zentren, eine Geriatrische Rehabilitation, ein Pflegeheim für Menschen im Wachkoma, eine sozialtherapeutische Wohnstätte, der Verbund Gemeindenahe Psychiatrie, das Zentrum für Drogenhilfe, eine Tumorberatungsstelle, ein Begegnungszentrum für Krebspatienten und Angehörige, ein ambulanter Pflegedienst, eine Krankenhausapotheke und das Bildungszentrum mit Medizinischer Berufsfachschule. Eine Infektionszentrale fungiert als Kompetenzzentrum für ganz Deutschland. Bundesweite Bedeutung hat zudem das Schwerbrandverletztenzentrum, in dem jeder Schweregrad Behandlung findet. Für Notfallpatienten steht ein Hubschrauberlandeplatz in unmittelbarer Anbindung an die zentrale Notaufnahme Tag und Nacht zur Verfügung.

 

Das St. Georg des 21. Jahrhunderts versteht sich als ein städtisches und akademisches (Lehr-)Krankenhaus, das allen Menschen, unabhängig von Hautfarbe, Kultur, Religion und sozialer Herkunft offen steht. Getreu dem Leitmotiv „Klinikum St. Georg – Heilung und mehr“ sehen es die hier tätigen  „Georgianer“ als ihren Auftrag an, kranken Menschen eine individuell bestmögliche Behandlung zu gewähren.


Entsprechend seiner traditionellen Verpflichtung hat es sich das Unternehmen zur Aufgabe gemacht, ein umfassendes Spektrum an Gesundheitsleistungen anzubieten und somit dem Medizinstandort Leipzig gerecht zu werden. In seiner fast 8oojährigen Geschichte ist es dabei immer dem Grundsatz treu geblieben, für die Kranken und Bedürftigen der Stadt Leipzig da zu sein.

 


Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage: www.sanktgeorg.de

 

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