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Neuer Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft berufen Helmut Schüttig leitet Geschäftsstelle in Berlin

Der neue Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft kommunaler Großkrankenhäuser: Helmut Schüttig
Die Professionalisierung der akg schreitet voran. Dr. Matthias Bracht, akg Vorstandsvorsitzender (Klinikum Region Hannover) (3. v. r.), begrüßt im Namen der Arbeitsgemeinschaft den neuen akg Geschäftsführer Helmut Schüttig. Der erweiterte akg Vorstand und Themenpaten: (v. l.) PD Dr. Thomas Menzel (Klinikum Fulda), Dietmar Pawlik (Städtisches Klinikum München), Dirk Balster (Klinikum Chemnitz), Eibo Krahmer (Vivantes Berlin), Prof. Dr. Hans-Jürgen Hennes (Klinikum Karlsruhe), Jutta Dernedde (Gesundheit Nord, Bremen).

Veröffentlicht am 23. Mai 2018


Die Arbeitsgemeinschaft kommunaler Großkrankenhäuser (akg) treibt ihre Professionalisierung konsequent weiter. Nach der Vereinsgründung des Zusammenschlusses von 21 Häusern aus ganz Deutschland im Herbst 2017 hat der Vorstand nun Helmut Schüttig als neuen Geschäftsführer des Vereins berufen. Seine Aufgabe wird es in den kommenden Monaten sein, eine Geschäftsstelle in Berlin aufzubauen und so eine professionelle Basis zu schaffen, um den gemeinsamen Interessen der Krankenhäuser in der Politik und in der Öffentlichkeit mehr Gehör zu verschaffen. „Ich freue mich sehr, dass wir Herrn Schüttig für diese wichtige Pionierarbeit gewinnen konnten“, betont Dr. Matthias Bracht, Vorstandsvorsitzender der akg e.V.. „Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung in der Leitung von Unternehmen und in seiner Rolle in der Arbeitsgemeinschaft ist er die Idealbesetzung für uns.“

Schüttig war bis Ende 2015 Geschäftsführer des Klinikums Braunschweig. Aus dieser Position heraus hatte er auch die Funktion des akg Vorstandsvorsitzenden inne. Außerdem war er beispielsweise noch Mitglied des Beirats der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft, Mitglied des Verbandes der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD) oder auch Mitglied des Finanzierungsausschusses der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG). „Die neue Aufgabe ist sehr reizvoll für mich“, erklärt der 65-Jährige. „Aus meinen bisherigen Tätigkeiten weiß ich sehr gut, wie wichtig es ist, dass unsere spezifischen Interessen Gehör finden. Im internen Austausch hat die akg in den vergangenen Jahren hervorragende Dienste geleistet. So war es für unsere Mitgliedshäuser in vielen Themenfeldern möglich, sich schneller und besser auf die sich verändernden Rahmenbedingungen einzustellen.“ Neben der Stärkung dieses etablierten Wissenstransfers geht es jetzt darum, den wichtigen Interessen der Großkrankenhäuser im bundesweiten Diskurs zur Entwicklung der stationären Gesundheitsversorgung Gehör zu verschaffen. Neben der Personalentscheidung definierte der akg-Vorstand auf seiner jüngsten Sitzung mehrere Themen, die eine hohe Relevanz für diesen Diskurs haben. Dazu zählt beispielsweise die Diskussion um die Personaluntergrenzen oder auch die zunehmenden Dokumentationspflichten für die pflegerischen und medizinischen Leistungserbringer im Krankenhaus.

akg-Häuser sind Rückgrat der Versorgung
Die kommunalen Großkrankenhäuser in Deutschland sind das Rückgrat der stationären medizinischen Versorgung in Deutschland. Pro Jahr werden etwa 1,7 Millionen Patientinnen und Patienten in den Häusern der akg von etwa 100.000 Beschäftigten vollstationär behandelt. Die Zahl der ambulant versorgten Patienten liegt bei über 3,1 Millionen. Hinzu kommen noch einmal rund 1,5 Millionen ambulante und stationäre Notfälle. Die akg repräsentiert derzeit ca. 38.200 Betten und vertritt damit rund 7,5 % des gesamtdeutschen Krankenhausmarktes. Alle Mitglieder des jungen Vereins sind Maximalversorger in kommunaler Trägerschaft und decken damit das gesamte medizinische Spektrum ab. Als kommunale Krankenhäuser erbringen die Mitglieder der akg eine wichtige Leistung für die Versorgung der gesamten Bevölkerung, von der Grund- bis zur Maximalversorgung. Damit leisten sie einen wichtigen gesundheitspolitischen Beitrag. Die Gewinne werden reinvestiert und nicht an Investoren abgeführt. So bleiben die Gelder den Regionen erhalten.

Zur akg gehören: Klinikum Augsburg, Vivantes Berlin, Klinikum Bielefeld, Klinikum Braunschweig, Klinikverbund Bremen, Klinikum Chemnitz, Carl-Thiem-Klinikum Cottbus, Klinikum Dortmund, Klinikum Fulda, Klinikum Region Hannover, Klinikum Ingolstadt, Klinikum Karlsruhe, Kliniken der Stadt Köln, Klinikum St. Georg Leipzig, Märkische Kliniken Lüdenscheid, Mühlenkreiskliniken Minden, Klinikum München, Klinikum Nürnberg, Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam, Klinikum Saarbrücken, Klinikum Stuttgart.


Ansprechpartner:
Dr. Matthias Bracht
Vorstandsvorsitzender der akg e.V.,
Geschäftsführer Klinikum Region Hannover

 Steffen Ellerhoff
Pressesprecher akg e.V., (Pressesprecher Klinikum Region Hannover)
steffen.ellerhoff@krh.eu
Tel: 0151 / 14 852 675

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November 2017: Jahrestagung der Kommunalen Großkrankenhäuser Deutschlands in Karlsruhe

Neuer Vorstand:
P.v.l.n.r.: Dr. Matthias Bracht, Dipl.-Oec. Dirk Balster, Jutta Dernedde, Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Hennes, Dr. Eibo Krahmer
Gruppenbild AKG-Tagung in Karlsruhe

 

Große kommunale Kliniken schmieden schlagkräftige Allianz. 


Kommunale Großkrankenhäuser rücken näher zusammen, um sich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen. 
Tagung der akg Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen Großkrankenhäuser in Karlsruhe und Gründung des „akg - Arbeitsgemeinschaft Kommunaler Großkrankenhäuser e.V.“ 

 

Die kommunalen Großkrankenhäuser in Deutschland sind das Rückgrat der stationären medizinischen Versorgung in Deutschland. Am 09./10. November 2017 trafen sich die Geschäftsführer der akg-Krankenhäuser in Karlsruhe zu ihrer Jahrestagung, die in diesem Jahr mit der Gründung des Vereins „akg - Arbeitsgemeinschaft Kommunaler Großkrankenhäuser e.V.“ einen besonderen Abschluss fand. 


Durch den Zusammenschluss als eingetragener Verein wollen sich die Mitgliedshäuser noch intensiver verzahnen, um ihre seit 1997 bestehende Zusammenarbeit weiter zu intensivieren und professionalisieren. Gerade im Hinblick auf die finanziellen Rahmenbedingungen, die es Maximalversorgern wie den kommunalen Großkrankenhäusern erschweren, den Spagat zwischen wachsendem Versorgungsbedarf der Bevölkerung, steigenden Kosten des laufenden Betriebs sowie erforderlichen Investitionen einerseits und weiterhin gedeckelten Einnahmen und unzureichender Investitionsfinanzierung andererseits zu leisten, um mit einem wirtschaftlich tragfähigem Ergebnis abzuschließen, wollen sich die Vereinsmitglieder durch eine Bündelung von Kompetenzen gegenseitig unterstützen.  


„Wir sehen uns zunehmend im Wettbewerb mit weltweit agierenden Konzernen und im Diskurs mit bundesweit tätigen Krankenkassen. Auf Dauer können wir als Einzelkämpfer in diesem Wettbewerb nicht bestehen“, so Dr. Alfred Estelmann, Vorstandsvorsitzender der akg und ehemaliger Vorstand des Klinikums Nürnberg. „Deshalb haben wir uns entschlossen, unsere Zusammenarbeit in der akg weiter zu intensivieren und vor allem zu professionalisieren.“


akg-Häuser sind Rückgrat der Versorgung 


Gerade die akg-Krankenhäuser bieten das gesamte medizinische Spektrum von der Grund- bis zur Maximalversorgung an. Auch im vergangenen Jahr haben sie ihre Anstrengungen intensiviert, um damit dem wachsenden Bedarf der Bevölkerung nach hochwertiger medizinischer Versorgung in jedem Lebensalter und rund um die Uhr gerecht zu werden. Derzeit arbeiten bundesweit rund 100.000 Beschäftigte in den Krankenhäusern der 22 akg-Mitglieder. Als attraktive Arbeitgeber, die sichere Arbeitsplätze anbieten, werden die Krankenhäuser ihrem Versorgungsauftrag und dem Bedarf der Bevölkerung auf eine kompetente und individuelle Versorgung gerecht, auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. 


„Die Herausforderungen bestehen vor allem in der noch immer fehlenden Finanzierung unserer umfangreichen Vorhaltungen für die Notfallversorgung. Als kommunale Häuser sind wir der Daseinsvorsoge verpflichtet. Für uns als Maximalversorger bedeutet dies, rund um die Uhr an allen Tagen ein hoch differenziertes Spektrum an Kompetenzen vorzuhalten. Die Herausforderungen werden zusätzlich durch die notwendigen Maßnahmen im Bereich der IT-Sicherheit und die diesbezüglichen Anforderungen des Gesetzgebers in den kommenden Jahren weiter zunehmen“, erwartet Dr. Estelmann. 


Die Politik hat erkannt, dass den Vorteilen aus der Nutzung von IT-Infrastruktur im Gesundheitswesen auch Erfordernisse zur Sicherstellung der ständigen Verfügbarkeit und der Datensicherheit gegenüberstehen. In Anbetracht der aktuellen Bedrohungslage für sensible IT-Strukturen wurden daher alle Krankenhäuser, die mehr als 30.000 Patienten im Jahr versorgen und damit alle akg-Krankenhäuser, als „kritische Infrastruktur“ eingestuft. Die Sicherheitsanforderungen an die Informationstechnik in diesen Häusern sind folglich besonders hoch. Es ist notwendig, in den Schutz dieser Strukturen besonders zu investieren, dafür brauchen wir eine besondere Finanzierung, schließlich geht es um die Sicherheit unserer Patienten“, betont Dr. Estelmann.


Als weitere Herausforderungen bezeichnete er die Versorgung der immer älter werdenden Bevölkerung und den zunehmenden Fachkräftemangel in der Pflege und im ärztlichen Bereich. „Um junge Menschen für diese Berufe gewinnen zu können, brauchen wir attraktive und sinnstiftende Arbeitsbedingungen“, so Prof. Dr. Hans-Jürgen Hennes, Geschäftsführer Klinikum Karlsruhe.


Die Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen Großkrankenhäuser akg
ist der Rahmen für die Kooperation von 22 Großkrankenhäusern und Krankenhausverbünden aus dem gesamten Bundesgebiet mit einem Umsatz von insgesamt gut 7,7 Milliarden Euro. Sie repräsentiert derzeit ca. 38.200 Betten und vertritt damit rund 7,5 Prozent des gesamtdeutschen Krankenhausmarktes. Gut 1,7 Millionen Patienten werden jährlich in den Häusern der akg von nahezu 100.000 Beschäftigten vollstationär behandelt. Die Zahl der ambulant versorgten Patienten liegt bei über 3,1 Millionen. Hinzu kommen noch einmal rund 1,5 Millionen ambulante und stationäre Notfälle. 


Alle Mitglieder sind Maximalversorger in kommunaler Trägerschaft und decken damit das gesamte medizinische Spektrum ab. Als Kommunale Krankenhäuser erbringen die Mitglieder der AKG eine wichtige Leistung für die Versorgung der gesamten Bevölkerung, von der Grund- bis zur Maximalversorgung. Damit leisten sie einen wichtigen gesundheitspolitischen Beitrag. Die Gewinne werden reinvestiert und nicht an Investoren abgeführt. So bleiben die Gelder der Patientenversorgung und den Regionen erhalten. 


Vorstand akg - Arbeitsgemeinschaft Kommunaler Großkrankenhäuser e.V.


Vorstandsvorsitzender
Dr. med. Matthias Bracht
Geschäftsführer Medizin
KRH Klinikum Region Hannover


Erster stellv. Vorsitzender
Dr. Eibo Krahmer
Geschäftsführung Finanzmanagement, Infrastruktur und Digitalisierung
Vivantes – Netzwerk für Gesundheit GmbH


Zweiter stellv. Vorsitzender
Dipl.-Oec. Dirk Balster
Kaufmännischer Geschäftsführer
Klinikum Chemnitz gGmbH


Erweiterter Vorstand
-
Jutta Dernedde
Geschäftsführung Medizin
Gesundheit Nord Klinikverbund Bremen

Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Hennes
Geschäftsführung
Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH


Ansprechpartner Presse
Steffen Ellerhoff
E-Mail: steffen.ellerhoff@krh.eu
Telefon: (0511) 906 6500


Text: Bernd Siegler (Klinikum Nürnberg) und Saskia Heilmann (Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH)

Bildquelle: Markus Kümmerle (Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH)

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